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programmthematische reihekünstlerInnen

konzept : künstlerInnen

M.A. Numminen

Wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen, Drehbuch und Regie: Claes Olsson, Video, 1.50min, 1993

Ludwig Wittgenstein (1889–1951), veröffentlichte seine Untersuchung Tractatus Logico-Philosophicus als logisch-philosophische Abhandlung erstmal 1921. Der Tractatus ist eines der einflussreichsten Werke der Philosophie des 20. Jahrhunderts und wurde Wittgensteins berühmtestes und meist zitiertes Werk.

Die ersten Versuche von M.A. Numminen, den Tractatus Logico-Philosophicus zu vertonen, gehen auf das Jahr 1966 zurück: „Ich finde Wittgensteins Philosophie lockend und wichtig, als Poesie und als Wissenschaft, seit vierzig Jahren liebe ich den Tractatus Logico-Philosophicus. Er ist eine verführerische Kombination: Er fängt mit den logischen und vernünftigen Sätzen an und endet mit den metaphysischen Gedanken: Es gibt allerdings Unaussprechliches.“ Der Schlusschor wurde berühmt; M.A. Numminen singt darin den siebten Satz aus dem Tractatus Logico-Philosophicus auf Deutsch: Wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen. Der dazu entstandene Film ist bereits in über 60 verschiedenen Ländern aufgeführt worden. Den Durchbruch brachte ein Auftritt Numminens 1988 an einem internationalen Philosophiekongress in Stockholm. Ein Jahr später, zu Wittgensteins 100. Geburtstag, kam die Schallplatte M.A.Numminen sings Wittgenstein auf den Markt.




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