archivausstellungen und veranstaltungen

2009 : 2008 : 2007 : 2006 : 2005 : 2004 : 2003 : 2002 : 2001 : 2000 : 1999 : 1998 : 1997 : 1996 : 1995 : 1994

VERANSTALTUNG 2003

Zum Verhältnis zwischen ökonomischem und kulturellem Wert
2003-02-16 10:00

Dauer: 600 Minuten

Viel Künsterlinnen der Ausstellung hinterfragen die Wirtschaftsordnung unserer Gesellschaft, indem sie sich mit dem Begriff von ökonomischem Wert und mit der Zuschreibung bestimmter Werte an bestimmte Produkte oder Leistungen befassen. Was bedeutet "Wert" in einer Oekonomie des Begehrens, in der nicht mehr physische, sondern psychische "Bedürfnisse" im Zentrum stehen? Was bedeutet "Wert", wenn nicht nur Dinge, sondern immer wichtiger auch Zeichen produziert werden? In welchem Verhältnis stehen dann ökonomischer Wert und kultureller Wert? Spätestens hier müssen die Künstlerinnen (selbst wenn sie nicht am Kunstmarkt orientiert sind) ihre Position in unserer Wirtschaftsordnung mitthematisieren. Bilden sie tatsächlich "die Avantgarde der Oekonomie"?

10.00: Einleitung (Frederikke Hansen und Dagmar Reichert)

10.30: Vortrag, Diskussion zu Kunst und Oekonomie

13.00: Mittagspause

14.00: Drei Arbeitsgruppen
1. Erfahrungen aus der Zusammenarbeit Künsterinnen/Unternehmen (Leitung Pierre Guillet de Montoux, Stockholm und Henrik Schrat, Berlin)
2. Kunst und organische Oekonomie (Leitung Francesco Benabei)
3. Kulturwirschaft

16.45: Zum Verhältnis zwischen ökonomischem und kulturellem Wert (Leitung Armin Chodzinski, Hamburg)

18.00: Kontroverse Kunst - ein Gespräch zu aktuellen Kunstprojekten

Podiumsdiskussion mit Dagmar Reichert, Marion von Osten, Astrid Wege (Kuratorinnen der Ausstellungen "Be creative" im Museum für Gestaltung Zürich, "Critique is not enough" in der Shedhalle Zürich, "Oekonomie der Zeit", Migros Museum); Gesprächsleitung Brita Polzer (Kunstkritikerin) und Peter Schneemann (Ordinarius für Kunstgeschichte)